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Ab zum Strand!
Manchmal ist es auch einfach nur großartig, Katzenvater zu sein. Zum Beispiel, wenn die wenigen Sonnenstrahlen, die durch das Fenster dringen, zum ausgiebigen Sonnenbaden von allen drei Katzen genutzt werden. Das Bild ist fast so schön wie das von den dreien, wenn sie nebeneinander auf dem Sofa liegen und friedlich vor sich hinschlummern.
Burschi
Das ist Burschi, der Chef dieses Haushalts (hat jemand gedacht, ich wäre das?). Auf dem Foto sieht er sehr verschlafen aus, aber das entspricht nicht unbedingt seiner Natur. Er ist der Star bei allen meinen Besuchern und treibt selbst entschiedene Katzengegner dazu, sich ihre Einstellung noch einmal zu überlegen. Viele, die Burschi kennen, fragen mich ständig, wie es ihm geht und lassen über mich Grüße ausrichten.
Gründe dafür sind sicherlich seine aufgeschlossene und überaus neugierige Art sowie der unbedingte Wille, Menschen nah zu sein. Deshalb sucht man ihn am besten auf oder neben mir bzw. jeder anderen Person in der Nähe. Seine Zuneigung bekundet er übrigens mit kräftigen Kopfstößen gegen die Nase oder die Stirn, worauf man unbedingt vorbereitet sein sollte.
Burschi ist die Lebhafteste im Haushalt, aber er ist ja auch der Jüngste (Geburtsjahr 2003). Er hat die Oberhand, vor allem natürlich über Mary. Er liebt Action und lebt richtig auf, wenn hier mal richtig viel los ist. Außerdem apportiert er oft sein Spielzeug, was das Spielen mit ihm ziemlich angenehm macht. Auf der anderen Seite sucht er sich dann aber auch seine Ruhe, am liebsten auf dem Aussichtsplatz auf dem Kratzbaum.
Burschi ist zudem sehr kommunikationsfreudig. Ein Tierarzt sagte einmal, dass Katzen, die viel reden, sehr intelligent seien, da Katzen sich untereinander in einer anderen Sprache unterhielten, als mit Menschen. Eine Katze, die mit einem Menschen spricht, spräche also eine Fremdsprache. Burschi hat dementsprechend ein sehr großes Fremdwörter-Vokabular, weshalb sich manchmal auch Diskussionen zwischen uns entwickeln – bei denen er natürlich stets das letzte Wort hat.
Den Namen Burschi konnte ich nie richtig leiden, aber den hatte er schon, als er aus dem Tierheim kam. In Anlehnung daran nenne ich ihn manchmal Burschl.
Mary
Das ist Mary, die Frau im Haus. Sie ist ein Maikätzchen aus dem Jahre 2001.
Mary hat viele Namen. Einmal natürlich Mary (englisch ausgesprochen, »Märrie«), was aber eigentlich nicht mehr als der »bürgerliche« Name ist. Normalerweise heißt sie bei mir Marie (deutsch ausgesprochen), weil das viel besser und auch niedlicher klingt, was ihrem Naturell entspricht. Wenn ich sie rufe, heißt sie allerdings eher Miez – es sei denn, sie hat etwas Böses angestellt, was sie natürlich niiieeemals tun würde.
Mary-Marie-Miez liegt gerne auf dem Kratzbaum oder auf der Couch direkt neben mir. Ihre Zuneigung bekundet sie gerne durch das Ablecken der Nase.
Mary ist sehr still und schreit eigentlich nur, wenn sie Zuwendung und Streicheleinheiten benötigt. Sie ist Fremden gegenüber nicht sehr aufgeschlossen, sondern eher ängstlich, wobei sie nicht mehr wie früher auf Schränke o.ä. flüchtet.


